Lieferketten beginnen am Ort der Produktion und verlaufen bis zu den Händlern, von denen Transa die Ware erwirbt. Uns ist wichtig, dass auf diesem Weg die Rechte von Mensch, Tier und Umwelt gewahrt werden. Hier findest du Informationen zu den Lieferketten unserer Marken.
Alle Produkte aus unserem Sortiment werden irgendwo von jemandem hergestellt. Mit der Globalisierung wurden die Lieferketten dieser Produkte immer komplexer und undurchsichtiger. Um die Herstellungskosten so tief wie möglich zu halten, wurde die Produktion zudem oft in Länder und Regionen mit schwacher Rechtstaatlichkeit und ungenügenden Regulierungen ausgelagert. Das hat die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass es zu Verstössen gegen die Menschen- und Arbeiter:innenrechte kommt, Tiere nicht artgerecht behandelt oder die Umwelt verschmutzt wird.
Wenn wir in Lieferketten und Produktionen Nachhaltigkeitsverantwortung übernehmen wollen, müssen wir zuerst wissen, wo überhaupt produziert wird. Transparenz ist der erste Schritt hin zu Lieferketten, die für Mensch, Tier und Umwelt sicher sind.
Wichtig: Es geht dabei nicht um Transparenz zum Selbstzweck, sondern darum, dass Transparenz ein wichtiges Werkzeug ist, wenn wir nachhaltigere Lieferketten wollen.
Transparenz erlaubt dabei auch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, die am selben Ort produzieren und dort zum Beispiel ebenfalls CO₂e-Emissionen reduzieren oder ein Projekt für die Verbesserung der Löhne umsetzen wollen.
Transa hat keine Eigenmarken und deshalb auch keinen direkten Einfluss auf die Produktionsprozesse und Lieferketten der Lieferanten. Wir können folglich keine Lieferketten offenlegen, weil wir keine haben. Unsere Marken lassen aber Produkte herstellen und kennen ihre Produzent:innen. Deshalb setzen wir als Transa in der Schnittstelle zwischen Marken und Konsument:innen an und glauben einen echten Mehrwehrt für mehr Transparenz bieten zu können.
Wir möchten zeigen, wie unsere umsatzstärksten Marken mit dem Thema Transparenz in den Lieferketten umgehen. Und wir möchten unsere Marken ermutigen offenzulegen, wo ihr Sortiment hergestellt wird. Das heisst, dass sie mindestens die Namen und Adressen all ihrer direkten Lieferanten veröffentlichen. Idealerweise, und zum Glück in vielen Fällen, reicht die Transparenz aber weiter zurück in der Lieferkette und beinhaltet auch Informationen zu folgenden Themen:
Anzahl und Geschlecht der Angestellten
Vorhandene Zertifizierungen, die Umwelt, Tier- und Arbeiter:innenschutz betreffen
Informationen dazu, ob die Arbeiter:innen gewerkschaftlich organisiert sind
Informationen zur Mitgliedschaft bei Organisation, welche die nachhaltige Entwicklung fördern
Diese Informationen müssen öffentlich zugänglich sein. Das heisst: Die Marken veröffentlichen die aktuellen Produzent:innen auf der eigenen Website oder auf der Seite des Open Supply Hub. Mehr dazu unter «Wie veröffentlichen die Marken ihre Daten zu den Lieferketten?».
12 von unseren 20 umsatzstärksten Marken veröffentlichen Informationen zu den Produktionsstätten in ihren Lieferketten und tun dies gemäss den oben genannten Standards. Zusammen generieren diese 12 Marken etwa ein Drittel des Umsatzes von Transa.
Sechs dieser 12 Marken nutzen zum Veröffentlichen der Informationen zu den Produktionsstätten in ihren Lieferketten den Open Supply Hub. Dieser stellt ein Tool zur Verfügung, das von einer gemeinnützigen US-Organisation entwickelt wurde und betrieben wird. Damit lässt sich gemeinsam mehr Transparenz in die globalen Lieferketten bringen. Marken, Detailhändler, NGOs, Forschungseinrichtungen und Dienstleister:innen können Daten zu Produktionsstätten hochladen, die dann vom Open Supply Hub überprüft werden. Ziel ist, dass Organisationen ihre Lieferketten dadurch besser kartieren und überwachen können. Der Open Supply Hub weist zwar nicht selbst auf Missstände in den Lieferketten hin, dient durch die Transparenz, die er generiert, aber als Basis für das Erkennen und Beheben von Problemen.
Die anderen sechs Marken veröffentlichen ihre Lieferanten-Listen grösstenteils entweder direkt auf ihrer Webseite oder in ihren Nachhaltigkeitsberichten. Acht unserer 20 umsatzstärksten Marken veröffentlichen keine Informationen zu den Produktionsstätten in ihren Lieferketten.
Folgend findest du eine Übersicht, was unsere 20 umsatzstärksten Marken bezüglich ihrer Produktionsstätten kommunizieren.
Veröffentlichen Informationen zu ihren Produktionsstätten
Veröffentlichen wenig bis keine Informationen zu ihren Produktionsstätten
Scarpa: Informationen zur eigenen Produktionsstätte in Asolo
Black Diamond: keine Angaben
Osprey: keine Angaben
Craghoppers: keine Angaben
Garmin: keine Angaben
Cocoon: keine Angaben
Sea to Summit: keine Angaben
Wir verkaufen bei Transa mehr als 400 verschiedene Marken. Zu sämtlichen Marken alle relevanten Nachhaltigkeitsangaben (nicht nur zur Lieferketten-Transparenz) zu sammeln, auszuwerten und regelmässig zu aktualisieren ist sehr aufwändig. Um uns dabei fokussiert vorwärtszubewegen, müssen wir Prioritäten setzen und damit leben können, dass wir noch nicht alles leisten können, was wir gerne leisten möchten.
Das heisst unter anderem, dass wir uns bei der Kommunikation zur Lieferketten-Transparenz bis auf Weiteres auf unsere 20 umsatzstärksten Marken beschränken. Diese machen zusammengenommen schon fast die Hälfte unseres gesamten Umsatzes aus.
(Mit der TransaCard immer kostenlos)